Mittwoch, 11. Januar 2012

Fiji - Wayalailai Island

Wayalailai Island

Dieses sollte unsere letzte Station sein bevor es wieder zurueck geht aufs Festland. Ich muss sagen, dass dieses Resort wirklich das Beste war. Mir hat sehr gut gefallen, das die Village sog. Dorfgemeinde so nah und freundlich war und das sie vom Tourismus leben ist mehr als deutlich. Dennoch hatte ich nicht den Eindruck, dass man abgezogen wird, nein, es wurde erwaehnt, das die Einnahmen der Touristen unmittelbar an die Village und deren locals geht. Damit bin ich dann auch gern bereit etwas zu unterstuetzen, da es fair und nah an der Realitaet des Lebens war. Mich haben die handwerklichen Faehigkeiten und das naturnahe Leben fasziniert. Die Froehlichkeit der Einwohner, obwohl nur wenig besessen wird, und die Bilding und das Dasein ein eher lethagrischen Eindruck macht, zeigt mir wie Reisen den persoenlichen Horizont erweitert und einen viele Fassetten des eigenen Lebens aufzeigt.

Eine fijianische Bure, im Hintergrund ein Koloss der Felsengiganten (die es morgen frueh zu erklimmen gilt)




Reef snorkeling with the sharks
Ein mega Highlight des ganzen epischen Trips war das Tauchen mit Riffhaien. Das Ganze sah ganz genau so aus wie auf diesem wunderschoenen Foto hier. Es war einfach faszinierend, so nah an dem Jaeger der Meere dran zu sein und dennoch alle Arme und Beine zu besitzen. Ich war fasziniert und voller Vorfreude und konnte kaum noch abwarten. Dummerweise hatte ich ganz kurz vor der Bootstour noch ein einschneidendes Erlebnis. Bin ich doch ins kleine Boot gestiegen, welches enorm wackelig durch den Wellengang war, wollte mich mit einer Hand abstuetzen und rutsche ab und die beschissene Muschelkette, die ich um mein Handgelenk trug, hat mir eine tiefere Wunde in das Handgelenk geschnitten. Es blutete mir den Arm herunter und ich befand mich auf dem Boot mit dem Plan jetzt mit Haien zu tauchen. Einfach geniales timing um den Nervenkitzel noch ein wenig hoeher zu treiben. Der Dive master meinte das waere schon ok. Genauso ok wie ohne irgendwelche Vorerfahrung im Tauchen mal eben auf 10-15 m runterzutauchen, mit uns 2 unerfahrenen Troeten!

Steffi und Ich schauten uns nur an und ich dachte ich koennte so auf keinen Fall zu den Haien runter wenn mir der scheiss Arm blutet. Wie bloed ist das denn? Aber der Tauchlehrer war immer noch ueberzeugt das sei nicht so schlimm... Ich liess Steffi mal den Vortritt und wartete ab. Hielt inzwischen den Arm ins Wasser und wollte sehen, ob Haie zu mir auftauchen (welches eher ein Indikator dafuer sein koennte, dass sie an meinem Arm interessiert waeren) Keiner aber kam. Die sind bei Steffi unten. Gut soweit.

Nach einer halben Stunde, als Steffi wieder auftauchte hat sich mein Arm brav verhalten und es hat aufgehoert zu bluten. Ich war bereit da runter zu tauchen und wollte ja nicht noch laenger erfolglos die Angel ins Wasser halten! Also rein in alle Klamotten, ordentlich in die Brille gespuckt, Flossen an und los geht's. Nun hab ich mir schoen den Arsch verbrannt vom aufm Bootsrand sitzen, nun soll sich das auch alles lohnen. Runter gings ins Wasser und ich war ziemlich entspannt, hatte aber mein Handgelenk mal besser immer wieder beobachtet. Die ersten Korallen waren zu sehen, jede Menge bunte Fische und - da waren sie- die Haie! 2 von denen kamen sehr nahe ran, einer streifte mich fasst als er direkt auf mich zuschnellte und urploetzlich auf meinen rechten Arm zusteuerte. Nun frisst der meinen Arm, dachte ich aber nein, der Hai zielte grade durch zwischen Oberkoerper und rechten Arm (der nicht blutete). Wir waren etwa eine halbe Stunde unter Wasser und ich fand das ziemlich cool da bei den Haien. Die kamen immer extrem nahe ran und checkten mich ab, untersuchten mich nach Futter und waren interessiert. Das war ich auch allerdings und werde das sofort wieder machen wenn ich die Gelegenheit nochmal dazu habe. Ein klasse Tag!


Summit view, Wanderung hoch auf den Gipfel um 5.30 am


Stuart, ein Englaender mit seinem schweizer Alphorn, der in Australien lebt
Hat dem Summit erstmal den Marsch ordentlich geblasen, weil es nichts zu sehen gab ausser Wolken. Alles fuer nix



das war alles was es zu sehen gab




Ein Gewaechs: Ananas













gleich is Fijian Night und es gibt Dinner

Kava Fiji Zeremonie




Kava Zubereitung

Kava Runde
bei der das Getraenk in Kokusnusschalen gereicht wird. Kava sind die Wurzeln der Pfefferpflanze die zu Pulver gerieben werden und nach Anruehren einen leicht narkotisierenden betoerenden Zustand verleihen


Ich steuer meinen Teil auch mal dazu bei


Fiji - Waya Island pic nic am Strand

Waya Island - picnic am Strand

Am Sylvestertag den 31.12.2011 ging es gegen 11 uhr morgens los zur benachbarten Insel Waya. Das gesamte Wayalailai Resort samt allen Besuchern und Angestellen wurde mit allen vorhandenen Booten dort hingekarrt um gemeinsam den New Years Day zu feiern.

Ein Lagerfeuer, auf dem spaeter dann frisch gefangener Fisch gegrillt werden sollte

In der Zwischenzeit wurde ein Tisch aufgebaut. Erst das Geruest aus Stoeckern, dann folgte das handgeflochtene Palmenlaub als Oberflaeche und Seitenabdeckung. Ich konnte gar nicht aufhoeren da aufmerksam zuzuschauen.



Lagerfeuer und Warten auf das was noch kommt.
Wir waren ja schon fest davon ueberzeugt das man UNS gleich mal schlachtet und grillt... Irgendwie passierte nichts fuer Ewigkeiten und keiner wusste nun genau was nun ueberhaupt los ist... In der Zwischenzeit hatte ich sogar mein Buch zuende gelesen so dass ich zum Zeitpunkt meines Ablebens wenigstens wusste wie es ausgegangen ist.
Hier auf dem Bild nun einige der deutschsprachigen Troeten: Tati, Ben, Steffi, Roland und Ariane aus der Schweiz
Immer interessant wen man so unterwegs trifft. Auf jeden Fall sind immer irgendwie Deutsche oder solche die der deutschen Sprache maechtig sind involviert.

Jedenfalls gabs dann irgendwann tatsaechlich doch Fisch und zwar sehr leckeren! Mit einer aehnlich Teryaki Sauce, viel geroestetes Gemuese und Salat war es rundum lecker. Die Papaya aber war nicht meins, die schmeckte nach Kotze, aber die muss es dann ja nicht sein. Nehmen wir doch noch ein bisschen Fisch und Salate anstelle :-)
Wir sind dann letzten Endes also verschont worden und hatten einen letzten schoenen Tag in den Yasawas befor es auf zur Rueckfahrt nach Nadi ging.



Fiji Village life

Das fijianische Leben in einer Dorfgemeinschaft
Fiji Village

Hier sind verschiedene Aufnahmen, die das simple und einfache Leben in einer sog. Village zeigen. Es ist eher aermlich und spatanisch gehalten. Aber mir ist bewusst geworden, dass Huelle und Fuelle und Besitz rein gar nichts zu bedeuten hat. Diese Leute sind so lebensfroh und brauchen gar nicht viel um gluecklich zu sein. Das Leben beinhalten einfache Dinge: Gesang, Tanz und Gemeinsamkeit (bei Kava und Gitarre).

wenn der Bus nicht kommt, wird geritten?


Beides zum Verkauf angeboten: Auto und Boot

Eine Village Naehe Natadola an der Coral Coast

Meet the locals in Waya Lailai Island



handgefertigter Schmuck
selbst die Juengsten sind schon mittendrin

Weberin./Flechterin, die grade fuer mich ein Armband anfertigt. Es ist aus gesammeltes Palmenlaub zusammen geflochten.

Anbei ist noch ein nettes Video von einem Begruessungssong des Coral View Resorts: