Dienstag, 4. Dezember 2012

Auckland Harbour Crossing: 2,9 km Schwimmen


Hallo ihr,

Am Sonntag war das Auckland Harbour Crossing und damit das groesste Ding, was ich bislang durchgezogen habe. Ganze 2,9 km schwimmen war mehr als mein Trainingslevel, was derzeit bei 1,5 or maximal 2 km liegt. Dazu waren die Wetterverhaeltnisse ausgerechnet am Sonntag nicht grade einladend. Den Tag vorher (und heute) natuerlich super Sommerwetter und ausgerechnet am Sonntag war es kalt, super stuermisch, boeig und windig! Prima Konditionen also. 

Bei den Durchsagen kurz vor SchwimmStart wurde immer wieder betont, dass Erst-Teilnehmer sich nicht zuviel zumuten sollten. Und wer nicht sicher und konfident bereits 3 Kilometer geschwommen hat, sollte lieber zurueckziehen.
Einige Schwimmer haben den Schwanz eingezogen und haben nicht teilgenommen. Aber ich dachte mir, ne, nu bin ich hier, und will das jetzt. Hab dann neben mir noch 2 weitere nette Leute gehabt, denen es genauso ging. Haben uns nett unterhalten und uns gegenseitig Mut zugesprochen. Dann ging es auch schon an den Start mit insgesamt ueber 1600 Schwimmern, die in Etappen das Wasser antraten. 

Die ersten 900 m waren mit einer grossen orangen Boje versehen - eine Deadline. Wer es bis hierhin nicht in 34 min geschafft hat, wird ins Boot gezogen. Ich war dort in 13 min angekommen und voll motiviert. Habe dann das Feld mit den anderen draengelnden Schwimmern geteilt und dabei Fuesse ins Gesicht bekommen, Arme um mich herum und dies nervige Gegrabbel von allen Seiten der Mitkonkurrenten ertragen muessen.

Mitten im offenen Meer angekommen war ordentlich Wellengang, der mich teilweise angehoben hat und mich auf die Wasseroberflaeche wieder fallen lassen hat. Die Wellen waren etwa 50-60 cm hoch. Mir wurde paarmal ins Gesicht gepatscht wie ne Backpfeife und ich wurde ein bisschen aggressiv deswegen, was mich aber auch wiederum bestaerkt und schneller schwimmen lies. Ich wollte den Kram nur hinter mich bringen. 

Ich habe versucht, meinen Schwimmrhythmus so gut wie es geht beizubehalten und bin immer von Boje zu Boje geschwommen. Habe die Distanz verfolgt, wie weit ich bin. Nach der ersten 900 m Boje waren alle 450 m immer eine weitere grosse orange Boje. Die letzte grosse war am Einfahrtsbereich in den Viaduct Harbour, das Hafengebiet, wo die Faehren, Yachten und Boote anliegen. Ich war uebergluecklich als ich dort ankam. 

„Ich bin fasst da!!“ Dann ging es vorbei an den unglaublichen Mengen an Zuschauern auf den Stegen, Bruecken und an den Gelaendern, die anfeuerten, jubelten und applaudierten. Je naeher ich dem Zieleinlauf kam, desto mehr Zuschauer, die offensichtlich nicht mit Kaffee und Kuchen auf den Sofa zuhaus sassen, denn sie standen im lausigen Wetter hier herum. Alles Wahnsinn dacht ich mir. Ich musste so sehr lachen waehrend ich schwamm und war so uebergluecklich, als ich realisierte, dass ich es geschafft habe. 

Nur noch wenige Meter entfernt. Ich hatte einen richtigen Adrenalinschub als ich an den grossen Steinstufen ankam, langsam mich hochraffte und etwas schwindelig war, dann aber fix durch das Ziel rannte. Eine Wahnsinnserfahrung mit dem wohl breitesten Grinsen von 2012 und ich bin froh, mich dieser Herausforderung gestellt zu haben.

Ich hatte um mir herum mitbekommen, dass sehr viele Schwimmer in die Boote gezogen wurden. Die Life Guards im offenen Meer und Ambulanzleute haben eine gute Arbeit geleistet. Aus Sicherheitsgruenden entschieden sie, Schwimmer reinzubringen, die in deren Augen schwach aussahen. Ich bin dann besser  schnell „weggeschwommen“ bloss nich ins Boot - keine Schwaeche zeigen, denn das war mein groesster Feind, diese Boote… wenn man sich entschieden hat, das Hafenbecken zu ueberqueren soll es auch so sein.

Kurz vor dem Start, Sicherheitsdurchsagen und Aufstellen in Etappen

Schwimmstart

Zieleinlauf Viaduct Harbour

Finish am Karanga Plaza
ich bin eine der Schwimmer mit weisser Kappe

Tatjana

Papageien Voliere

Noch bevor das einene Zimmer eingerichtet wurde, gingen die Papageien und Voegelchen erst mal vor. Die huebschen bekamen einen vergroesserten Wohnbereich. Bestehend aus den vorigen Elementen plus ein paar neuen Volierenteile und ein besseres Dach hat sich der Bereich der Voegel erweitert. Es gibt jetzt sogar einen Sicherheitseingang mit 2 Tueren und Grass, auf denen die Voliere im Garten steht. Die Wachteln lieben den Rasen sehr und die Papageien scheinen es zu moegen, dass es so weich unter den Fuesschen ist.
Es gibt jetzt mehr Platz, damit auch mehr Raum zum Fliegen. Der vordere Bereich hat mit Absicht kein Dachelement, da Papageien es sehr moegen, ab und zu mal einen Regenschauer zu bekommen. Das reinigt das Federkleid und erfrischt im Sommer. Wenn sie es nicht wollen, koennen sie sich im hinteren Bereich zurueckziehen.

Hier ein paar Bilder von dem neuen Gehege






Freitag, 30. November 2012

Umzug nach Sunnyvale

Endlich komme ich mal dazu, ein paar Eindruecke vom Umzug zu schildern, denn es war am 1. November als Angela gerne bereit war, auszuhelfen und mit ihrem grossen Pferdetruck beim Umzug zu unterstuetzen. Wir haben alle Sachen in einer Tour untergebracht und sind mit dem Kleinkram im Auto voraus gefahren:
10 Minuten nach Sunnyvale

Joel und ich haben uns jetzt gemeinsam bei Ryan eingenistet. Der Neuseelaender Ryan ist Anfang 30 und hat das Haus grade erst vor etwa 2 Monaten erworben. Er ist ihm wohl etwas zu gross oder zu einsam geworden, darum sind wir nun hier. Es ist dieses nette Cottage-style Holzhaus mit Garten etc. und genug Platz fuer meine Voegelchen, die hier sehr willkommen sind.

Ich hatte sogar grosses Glueck, dass ich das uebergrosse Kauriholzbett noch am selben Tag gegen einen Waeschetrockner und ein kleines Sofa eintauschen konnte. Kostenlose Lieferung einbegriffen :-) Und das alles am selben Tag! Was will man mehr? Vielleicht ein paar Fotos? Ja, die sind dann hier:







Als alles soweit eingerichtet war, kam das naechste Projekt: Garten
Joel wollte gerne einen Gemuesegarten haben und ich fand die Idee auch toll mit ein paar Kuechenkraeutern

Somit sind dann noch diese Bilder dazu interessant


Grassoden ausgraben... 

ne Pause einlegen und Enten fuettern

am naechsten Tag gings weiter mit Gartenmix und einpflanzen

eine Woche spaeter!

links oben: Rhabarber und Erbsen
rechts oben ist Aubergine, Paprika, Gurken

unten links: Moehren und Rosenkohl
mitte besteht aus Meskulin und Salat

rechts haben wir Radieschen und Wasserkresse

dann noch einige grosse Sonnenbluemen spaeter fuer die Papageien

Oben hat Ryan seine Salatparade eingepflanzt
mitte rechts ist sein Salbei und Coriander

Wir haben Rosmarin und Schnittlauch,
Basilikum, Zitronenmelisse,
Vietnamesische Minze, Pfefferminze
und 2 Sorten Petersilie






Sonntag, 11. November 2012

Springpruefungen

Letztes Wochenende und am Feiertag (Montag 22 Oktober) war ich mit Gracie zum Turnier beim Springen.
Wir hatten fehlerfreie Runden und ne Menge Schleifen mit nach Hause genommen.
Ich glaube es waren 10 alle gesamt.

Hier ein paar Bilder der Erfolge - das Video ging leider nicht.


Hier musste man mit Weinglas ueber Trabstangen
ohne was zu verschuetten,
was mir auch sogar prima gelungen ist



Donnerstag, 8. November 2012

Erstes 1500 Meter Schwimmrennen im offenen Meer

Am Dienstag war mein erstes 1,5 km Schwimmrennen im offenen Meer. Das Wetter war tagsueber recht angenehm warm und mild, gegen abend hin wurde es aber recht kuehl und sogar ziemlich windig kalt. Damit hatte ich dann auch mit dem Wellengang zu kaempfen, aber 1500 Meter habe ich trotzdem in 35 Minuten geschafft. Juhuu!

Samstag, 3. November 2012

Erstes Schwimmrennen

Heute war das erste Schwimmrennen der State Beach Series 2012/13 am Takapuna Beach.

Ich bin als Einstieg die 1000 Meter geschwommen. Das Wetter war gut, sogar die Sonne kam mal raus und am Ende bin ich mit meiner Schwimmzeit bei 20 Minuten (fur 1 Kilometer) recht gut gewesen.

Hier ein paar Fotos vom Event:









Donnerstag, 13. September 2012

Ready for Ocean Swim -Schwimmwettkampf im offenen Meer

Heute war ich beim Takapuna Beach um fuer die anstehenden Schwimmrennen im offenen Meer zu trainieren. Letztes Jahr bin ich mit 500m angefangen und hab mich dann auf 1 Kilometer Schwimmen gesteigert. 1 km bin ich heute mal eben in ungefaehr 20 min geschwommen. Nun gehe ich auf die langen Distanzen mit 2,6 km und werde sogar auf das Auckland Harbour Crossing hinarbeiten, welches fasst 3 km bedeutet. Seit etwa gut 3 Monaten gehe ich regelmaessig  zum sog. Swim Squad (Schwimmtraining) immer Dienstags und Donnerstags von 7-8 Uhr morgens. Das macht mich fit, munter und happy :-)

Wen es weiterhin interessiert: Dies ist der Link zu den Ocean Swim Series www.oceanswim.co.nz

Mein erstes Rennen ist dann im November in Paihia (Bay of Plenty). Ein wunderschoenes Gebiet mit vielen kleinen Inseln.
Im Dezember ist dann das Harbour Crossing (zum anderen Ende des Auckland Hafens schwimmen)
Und im Maerz dann das Tauranga/Mt Maunganui Rennen mit 2,6 km, welches den Kurs hat, in dem es dann um 2 kleine Inseln herum geht.
Um im April das letzte Rennen in Auckland "King of the Bays" mit 2,8 km. Ich werde entsprechend berichten, wie ich mich mache und bin mal immer schoen fleissig am weiterschwimmen, werde schneller, besser in der Schwimmtechnik und vor allem staerker!

Hier kommt ein Video von heute:
viel Spass beim Ansehen


Montag, 6. August 2012

Reiterfolge Show Hunter

Am Wochenende war ich beim Reitturnier.
Mit Gracie bin ich in der Show Hunter class (Jagdreitpruefung) im Woodhill Sands Equestrian Park am Start gewesen.
Wir haben fuer 5 Springpruefungen genannt und insgesamt 4 Schleifen erritten. Einen 1. Platz, einen 2. Platz, einen 3. Platz und einen 5. Platz. Ich bin sehr zufrieden, Gracie hatte Spass und das Wetter ist auch freundlich zu uns gewesen - kein Regen!


Hier ist ein video von uns:



Und diese 4 bunten Schleifen sind nun dazugekommen:


Rot: 1. Platz       Blau: 2. Platz       Gelb: 3. Platz      
Gruen: 4. Platz      Schwarz: 5. Platz


Mittlerweile hat sich einiges an Reiterfolgen angesammelt
mit den besonderen: Champion-Schaerpen in Lila/Lavendel







Freitag, 15. Juni 2012

Lecker Abendessen: Kohlrouladen NZ

Heute ist mal wieder ein kalter Tag, denn der Winter ist in Neuseeland angebrochen.

Diese Woche ist es schon in der 4.Nacht sehr kalt und es musste sogar schon Eis gekratzt werden!
Brrrrr.......

Da musste erstmal was warmes her, was schoenes, leckeres.... KOHLROULADEN


Dienstag, 8. Mai 2012

Bernds Reise zur Suedinsel - Teil 7 Der letzte Tag in Queenstown

Oh weh, unsere letzte Nacht in Queenstown ist angebrochen.



Also goennen wir uns mal den beruehmten und sehr begehrten Burger, den man hier bekommen kann.




Nach nem langen Tag ist der Hunger natuerlich gross.



Lecker lecker mmmm jumms jamm schmatz.


Ok, nun ist unser letzter Tag angebrochen und wir verbringen den hoch Oben im Berg.


Also ab in die Gondel und los gehts.





Boah watt hoch.




Hui, endlich oben angekommen.



Na denn mal umschauen.





Wahnsinns Ausblick von hier Oben.







Hier gehts noch weiter rauf, zu den Luge Cars.



Mh, in welcher Richtung liegt Bocholt ?



Hier kann man von Biken bis Kitesurfen alles machen, wenn man mutig genug ist.







Uiuiui, wie hoch.


Hehe, das macht Spass. Und es gibt zwei Strecken, eine zum eingewoehnen und eine zum Rasen.




Also wieder rauf um diesmal die schnelle Strecke runter zu sausen.


Is wie wennse fliechs.



Brrrm brrrm



Puh, nach soviel Erlebnissen gehts nun ins Restaurant zum riesigen Lunchbuffet.


Bei Megaausblick ...


gibts Megaessen.




Auch wenn man es uns nicht ansieht, aber jeder von uns hat ungefaehr 100Kilo vom feinsten Buffet das ich jeh gesehen hab gegessen.





Mmh, ja, hier sieht man mir schon etwas an, wie viel ich gegessen hab.





So, noch eine letzte Fahrt mit den Luge Cars.



Und dann die Helme abgelegt und zurueck zum Flughafen.


Der Flughafen in Queenstown ist klein und wie alles hier Traumhaft von Bergen umgeben.






Wir fliegen in diesem total coolen All Blacks Air New Zealand Flieger.




Guten Tach ;)








Hach wat war dat schoen.



Zurueck in Auckland erwartet uns dann auch wieder das angenehme Tropenklima.



Ein Besuch auf der Suedinsel ist absolut jedem zu empfehlen. Das naechste mal werden wir uns dann den Rest der Suedinsel widmen. Dafuer muss ich aber jetzt erst einmal wieder ein Jahr sparen ;)

Liebe Gruesse euch allen und ich hoffe ihr kommt uns irgendwann einmal besuchen, um das wunderschoene Neuseeland mit eigenen Augen zu erleben.

Tuess