Donnerstag, 23. Juni 2011

Suedinsel -noerdliche Tour- Nelson Lakes

Camping die erste, Klappe!

Ich musste gar nicht lange fahren und suchen, da hatte sich schon ein guter Campingplatz gefunden. Und sogar grade zur richtigen Zeit, denn es wurde dunkel, es fing an zu regnen und mir war auch langsam muede und hungig...

Zu meiner Freude nur 12.50 NZD fuer den Stellplatz inkl. Stromversorgung ahnte ich noch nicht, was danach kommen wuerde. Regen! Dunkelheit! Nur ne Funzel an Kopfleuchte dabei und keine Ahnung wo das verdammte Kabel fuer die Strombuchse ist.. (wo ist eigentlich dieser scheiss Stromkasten nun?!) Langsam hatte ich echt ernsthaft schlechte Laune bekommen, denn es regnete mittlerweile in Stroemen, ich konnte nix richtig sehen und war klatschnass! Das kack Kabel konnte ich auch nach Ewigkeiten immer noch nicht finden, hatte inzwischen mit Fluchen, den gesamten Camper durchsucht und DA!~ ENDLICH! Mein Gott, das dumme Kabel hatte sich gut versteckt unter so ein paar Bett-Brettern in einer fiesen dunklen Tasche! OOOH

Also, raus in den Regen und den Kram anklemmen, damit's auch gleich mal langsam was warmes zu essen gibt! Ich hatte mich entschieden, erstmal zu duschen und dann gemuetlich kochen.




nachdem ich eh schon so rumgewuehlt hatte, war mir auch gleich danach, mal direkt das Bett aufzubauen (haha ganz einfach und problemlos entstand dann eine grosse Liegeflaeche)



Nach der warmen Dusche hab ich mich dann entschieden sowas wie Huehnerfrikassee zu kochen. Dazu gabs Reis und einen Salat. Dazu Mandarinen, einen Orangensaft und Espresso
Fernsehen konnte ich leider nicht. Hatte zwar einen, aber da draussen im Nichts gab es weder Handyempfang noch Satellitenempfang fuer mich... Schade. Hatte so gehofft mal im Camper fernsehen zu gucken, waere lustig gewesen, aber hatte dann mal frueh geschlafen, weil die Nacht davor lang und schlucklastig war und ich auch fit fuer den naechsten Tag sein wollte.

Nach nur wenigen Stunden hatte es nacht so derart heftige Regenfaelle gegeben, dass der Camper regelrecht wackelte, geschweige denn LAUT war!
Interessant, sag ich nur!



Sonntag morgen

Recht frueh schon bin ich gegen acht uhr aufgewacht und hatte mir mein Fruehstueck gemacht. So richtig schoen mit Espresso, getosteten Broetchen, Kaese und Salami, Salat und Obst.
Ich wollte keine Zeit verschwenden und hatte meine Tour noch etwas ausgedeht und konnte sogar noch etwas mehr noerdlich rauffahren als gedacht.

Angekommen bei den Nelson Lakes, war ich sehr erstaunt darueber, wie schoen ein See sein kann...


Das untere Foto werde ich mir vielleicht als Bild an die Wand haengen
-hat so was vertraeumtes und mystisches-



Aale!
ich glaub es kaum, die waren zum greifen nah!

Fuer'n Moment hab ich ja echt ueberlegt, wie lange ich schon keinen knusprigen Brataal aus der Pfanne hatte, schoene Bratkartoffeln dazu..... Mist! Die leben noch... das war das Problem an der Sache....

Die rauhe Westkueste

West Coast

Mitten durch die Gebirge gefahren, auf den Serpentinen gewundenen Strassen und viele viele tolle Landschaften bestaunt, kam ich an der rauhen aber sehr frischen Westkueste an. Das dritte Ziel sollte Westport sein, danach ging es weiter ueber die West Coast, welche auch wieder super schoene fotogene Szenen anbietet.


endlos

und wunderschoen


nach mittlerweile -lass ueberlegen- 5 Stunden im Campervan
ist es super schoen hier mal am frischen Meer angekommen zu sein

juuuuhuuuu








Streams -kleine Stroeme ueberall-



und hier zeigt sich mal der Camper, fuer den es gleich mal einen Campingplatz fuer die Uebernachtung gibt. Es ist schon 4 Uhr nachmittags und in gut einer Stunde wird es dunkel. Ich habe mir vorgenommen, sofort nach sogenannten Campgrounds zu suchen sobald es langsam dunkler wird (gegen 5 Uhr). Ich werde mich mal nun weiter auf die Reise begeben und so langsam Ausschau halten, wo denn die beste und naechste Ubernachtungsmoeglichkeit aufkommt. Also weiter gehts...


Mitte der Suedinsel (2) Kulissen


Weiter geht die Tour durch die Mitte der Suedinsel.

Vorbei am schoenen Lake Brunner durch verschiedene kleine aber feine Mini-Ortschaften genoss ich meine Tour durch die atemberaubenden Landschaften. Eine kurve war schoener als die andere oder vorige. Einfach unfassbar, was die Natur hier zu bieten hat.



Lake Brunner





Nach einem kurzen Aufenthalt ging es dann weiter. Von dem Zentrum der Suedinsel in Richtung Westen. Mein naechstes Ziel ist Greymouth, welches an der Westkueste liegt. Eine nur sehr kleine "Stadt" die aus einer Einkaufsstrasse besteht und sonst Meerblick zu bieten hat.
Also, auf gehts.

Zwischenstopp an einer kleinen wunderschoenen Kulisse


Die Farben des Herbstes haben mich beeindruckt
und das Spiel mit dem Nebel laedt zum Fotografieren ein



Mitte der Suedinsel - Arthurs Pass


Arthurs Pass

Meine Tour startete ich nach einer durchzechten Nacht im Knast mit reichlich verspaeteter Abfahrt von Christchurch in Richtung Arthurs Pass, welches mein erstes Ziel der Tour war. Der Arthurs Pass ist eine Strasse die mitten durch riesige Gebirge fuehrt und liegt etwa in der Mitte der Suedinsel. Der Pass durchzieht sich mit sehr kurvigen serpentinenartigen Strassen neben vielen schoenen Stroemen und Fluessen, die jeden Fahrer herausfordern. Am liebsten haette ich sofort und ueberall angehalten um Fotos zu machen, aber das war noch ein weiteres Thema fuer sich wenn mal grade nur 1 Auto zur Zeit ueber schmale Engpaesse geht...

Hier ein paar Eindruecke im Regen, dennoch schoen!

Also auf gehts fuer die Suedinsel Tour. Alles was ich mit hatte bestand aus diesem Handgepaeck


Oh ja! Ich seh Berge!!!



Der Arthurs Pass naehert sich an


Binser Saddle Track


nur noch 1 Stunde dann ist die erste Etappe erreicht
Arthurs Pass





Hier waeren wir dann angekommen> Dies ist der Arthurs Pass
Die Nebelwolken haengen tief und es nieselt vor sich hin





Sonntag, 19. Juni 2011

Christchurch - Bier Pub und Unterkunft

Angekommen in Christchurch

Ich wurde am Flughafen von Ray und Jesse abgeholt. Dann sind wir erstmal zur Unterkunft gefahren um den Zimmerschluessel abzuholen und haben dabei nochmal die gesamte Hostel angeschaut. War schon interessant wie das Gebaeude von innen aussieht. Ein richtiger Knast! WOHOO.. Haben gemeinsam total viele Fotos gemacht und ein paar davon sind unten zu sehen. Insgesamt alles sehr gemuetlich, warm und vor allem LEISE!!! Dicke Waende sorgen fuer Ruhe im Bau :-)

Danach gings dann in den nahegelegenen Pub "Bedrock Pub" in dem immer live Musik gespielt wird. Leider haben die 2 Maedels die eigentlich auch kommen wollten es zeitlich nicht geschaft (schade) aber dafuer vielleicht ein anderes Mal in Auckland dann wieder...

angekommen in Chch
das wird doch erstmal gefeiert!
Hoch die Tassen..


viiiel zu spaet weit nach Mitternacht gabs noch n super mega scharfes chinesisches Haeppchen: Tintenfisch extreme Chili und Lammniere zu ueberwueztem Brot. Mein Gott ich muss total besoffen gewesen sein...


Gegen 4 Uhr bin ich dann ruebergestolpert in die Hostel welche ein ehemaliger Knast war.
Super schoen hier.

Find das toll hier!
Zelle 30 ist meine


Eingang





vieles war original belassen und hatte seinen Reiz

Meine Furzmulle (unteres Bett)
bin ich doch im Suff zum Klo immer den gaaaanzen laaaangen Gang runter weil ich ueberhaupt gar nicht dran gedacht hab, das ich doch in einer Zelle bin (die natuerlich eine Toilette hat weil darin doch ueblicherweise Insassen EINGESCHLOSSEN waren..) TOLL Tati, aber was solls :-)

Hier noch ein historischer Vergleich
(ich ziehe aber meine obige Variante vor)